Wallis - Geschrieben am Sonntag, Juni 30, 2019 14:31 von Franco - 0 Kommentare

Wanderung Randa – Hängebrücke Europaweg – Europahütte – Randa

30.6.19

Alle Fotos zu dieser Tour unter diesem Link ersichtlich:
Wanderung Randa – Hängebrücke Europaweg – Europahütte – Randa

Mit dem Auto sind wir durchs Mattertal nach Randa gefahren. Beim grossen Parkplatz
haben wir das Auto parkiert und sind danach zum Bahnhof von Randa 1409 m.ü.M.
gelaufen. Hier startet unsere heutige Wanderung. Wir durchqueren das kleine Dorf
und folgen dem Wegweiser in Richtung Hängebrücke/Domhütte.
Die Rundwanderung wird uns zu einem imposanten Rekordbau zur Charles Kuonen
Hängebrücke – der längsten Fussgänger-Hängebrücke der Welt führen.
Wir lassen Randa hinter uns, wandern über Wiesen geradeaus weiter, und erreichen
kurz danach bei Jungholz 1536 m.ü.M. der grosse Graben des Dorfbächji. Es ist un-
glaublich was so ein kleiner Bach bei Hochwasser für Schäden anrichten kann. Über
eine grosse solide Holzbrücke überqueren wir den Graben. Direkt nach der Brücke
biegt unser Wanderweg rechts ab. Ab hier führt der Wanderweg nur noch aufwärts
und zwischendurch auch recht steil. Kurz danach stossen wir bei Gere auf eine Weg-
gabelung. Wir behalten unsere Richtung Hängebrücke/Domhütte biegen rechts ab,
und wandern weiter aufwärts. Durch einen lichten und sehr schönen Lärchenwald
gewinnen wir laufend an Höhe, und erreichen bei Lärchberg 1871 m.ü.M. wieder
eine Weggabelung. Wir behalten weiter unsere Richtung Hängebrücke/Domhütte
und wandern weiter aufwärts, bis wir schlussendlich die Hängebrücke erreichen.
Stein und Geröll beschädigten 2010 die alte Brücke. Die Charles Kuonen Hänge-
brücke wurde 2017 gebaut um genau diese Lücke im Wanderweg zwischen Grächen
und Zermatt zu schliessen. Es war sicher nicht einfach, aber die Ingenieure haben
es geschafft, eine sichere Brücke über den Graben zu spannen.
Charles Kuonen Hängebrücke
Wie eingeplant wollen wir wenn wir schon hier oben sind, auch die Europahütte be-
suchen. Der Europaweg von Grächen nach Zermatt haben wir vor ein paar Jahren
durchgeführt. Übernachtet haben wir in der Europahütte. Wir wollen nun die Gele-
genheit wahrnehmen und Marcel der Hüttenwart der Europahütte besuchen. Da
sich aber zu so früher Stunde noch niemand auf der Hängebrücke aufhaltet, beschlie-
ssen wir zuerst die Hängebrücke zu besuchen. Für die Überquerung der Brücke
braucht man zunächst etwas Mut, trennt einen doch nur ein schmales Trittgitter
vom Abgrund. In bis zu 85 Metern Tiefe rauscht unten der Dorfbächji durch, und
bringt Schmelzwasser und Geröll von der Westflanke des Doms in die Matter Vispa.
Von der Brücke hat man eine sensationelle Aussicht auf das Weisshorn. Nach dem
obligaten Erinnerungsfoto, nehmen wir den Abstecher zur Europahütte unter die
Füsse. Über einen Zick-zack Weg wandern wir aufwärts Richtung Europahütte.
Vorbei an Punkt 2164 m.ü.M. erreichen wir die Weggabelung Domhüttenweg 2238
m.ü.M. Sofort kommt uns die Bergtour hinauf zur Domhütte in den Sinn. Wir bie-
gen links ab und erreichen kurz danach die in einem lichten Lärchenwald,
traumhaft gelegene Europahütte 2264 m.ü.M.
Europahütte
Gross ist die Freude als Marcel und sieht. Auf der wunderschönen Terrasse geniessen
wir einen Kaffee und der selber gebackene Kuchen von Marcel. Die Aussicht ist gigan-
tisch. Mit einem weinendem Auge verabschieden wir uns von Marcel und von seiner
traumhaften Europahütte. Auf gleichem Weg wie wir gekommen sind, geht es wieder
zurück und zwar bis zur Hängebrücke. Wir geniessen das laufen über diese filigrane
494 Meter lange Brücke die den sonst schier unüberwindbaren Grabengufer über-
spannt. Auf der anderen Seite der Hängebrücke führt uns der Wanderweg über
Höüschbiel weiter zur Weggabelung bei Punkt 2042 m.ü.M. Linksabbiegend würde
man zur Kinhütte gelangen. Sofort kommt uns das Wochenende in den Sinn wo wir
mit Nik Hartmann auf der Kinhütte eine Folge von “SRF bi dä Lüt Hüttengeschichten”
teilnehmen konnten.
Bergwanderung Täsch-Kinhütte
Bergwanderung-Kinhütte-Täschhütte-Täsch
Über den sehr schönen Lärchenwald von Walden verlieren wir weiter an Höhe und
erreichen bei Punkt 1978 m.ü.M. wieder eine Weggabelung. Steil führt uns nun der
Waldweg durch den Lärchenwald abwärts nach Tschuggen 1749 m.ü.M. mit seinem
Holzkreuz und die atemberaubende Aussicht. Weiter steil abwärts erreichen wir da-
nach wieder Randa. Ein sehr schöner Wandertag geht nun zu Ende.
Wir verlassen nun das Wallis die heutige Wanderung war die letzte im Wallis.
Das Wallis hat uns sehr gefallen. Wir haben Wanderungen durchgeführt die wir das
Leben lang nicht mehr vergessen werden.

Einfache aber eher
steile Wanderung.
Beste Aussicht aufs Weisshorn.
Die Besucher schreiten auf
Trittgittern-Nervenkitzel garantiert.
Längste Hängebrücke der Welt.
Schwindelfreiheit ist Voraussetzung.
Mutprobe über dem Mattertal.

Tourenblatt mit Wanderkarte und Höhenprofil
Link zu den anderen Wanderungen
Für die ganze Strecke benötigten wir ca. 3 1/2 Std. 7,8 km
ca.870m Aufstieg
ca.870m Abstieg
2264m höchster Punkt
1409m tiefster Punkt

Über einen Eintrag in unserem Gästebuch
Link zum Gästebuch
würden wir uns freuen

Manuela & Franco



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